Wissen · Gewürzkunde

Kurkuma-Smoothie Rezept: Mango, Pfeffer-Trick

Mango-Kurkuma-Smoothie in 5 Minuten: Cremiges Rezept mit dem Piperintrick für bessere Curcumin-Aufnahme. Jetzt ausprobieren und golden starten!

Lesezeit Juni 2026 von MrCOLOMBO
Kurkuma-Smoothie Rezept: Mango, Pfeffer-Trick

Ein Mango-Kurkuma-Smoothie braucht im Kern nur fünf Zutaten: eine reife Mango, 1 Teelöffel Kurkumapulver, 200 bis 250 ml Pflanzenmilch, ein kleines Stück Ingwer und eine Prise schwarzen Pfeffer. Diese Kombination ergibt in etwa fünf Minuten ein leuchtend goldenes Sommer-Frühstück mit rund 150 bis 214 kcal pro Glas.

Der schwarze Pfeffer ist dabei kein Gewürz für den Geschmack, sondern der entscheidende Trick: Sein Wirkstoff Piperin erhöht die Aufnahme von Curcumin laut einer Humanstudie (Shoba et al., 1998) um bis zu 2.000 Prozent. Wir bei MrCOLOMBO importieren Kurkuma und schwarzen Pfeffer direkt von Kleinbauern aus Sri Lanka und kennen jede Station der Lieferkette persönlich. In diesem Rezept erklären wir, wie du beide Zutaten richtig kombinierst und woran du gute Qualität erkennst.

Kurzantwort

Wie macht man einen Mango-Kurkuma-Smoothie richtig? Reife Mango, 1 TL Kurkuma, Pflanzenmilch, etwas Ingwer und eine Prise schwarzen Pfeffer im Mixer 20 bis 30 Sekunden cremig pürieren. Der Pfeffer steigert die Curcumin-Aufnahme laut Studie um bis zu 2.000 Prozent (Shoba et al., 1998), etwas Fett aus Pflanzenmilch oder Kokos verbessert sie zusätzlich (Prasad et al., 2014).

Auf einen Blick

5 Min.
Zubereitungszeit für ein cremiges Glas
+2.000 %
bessere Curcumin-Aufnahme mit Piperin (Shoba et al., 1998)
36,4 mg
Vitamin C pro 100 g Mango-Fruchtfleisch (Lebaka et al., 2021)
01 · Rezept

Wie bereitet man einen Mango-Kurkuma-Smoothie zu?

Das Grundrezept ergibt zwei Gläser und gelingt in rund fünf Minuten. Du brauchst: 1 reife Mango (etwa 200 g Fruchtfleisch), 1 reife Banane oder alternativ 70 g Seidentofu für mehr Eiweiß, 1 gestrichenen Teelöffel Kurkumapulver, ein etwa 1 cm großes Stück frischen Ingwer, 200 bis 250 ml Pflanzenmilch (Kokos- oder Hafermilch), den Saft einer halben Limette und eine kräftige Prise frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer. Wer mag, süßt mit einem Teelöffel Honig oder Agavendicksaft. Alle Zutaten kommen gemeinsam in den Mixer und werden 20 bis 30 Sekunden auf höchster Stufe püriert, bis die Masse cremig ist. Eine fertige Portion liegt je nach Zutaten zwischen 150 und 214 kcal (FitTasteTic, 2024).

Der fertige Mango-Kurkuma-Smoothie: leuchtend goldgelb durch Kurkuma und reife Mango, in fünf Minuten gemixt.
Der fertige Mango-Kurkuma-Smoothie: leuchtend goldgelb durch Kurkuma und reife Mango, in fünf Minuten gemixt.

Für die Sommer-Variante verwendest du gefrorene Mangostücke und eine gefrorene Banane statt frischem Obst. Das macht den Smoothie ohne Eiswürfel cremig und kühl, ohne ihn zu verwässern. In unserer Auswertung von acht gängigen Mango-Kurkuma-Rezepten empfehlen fünf gefrorenes Obst als Standard, weil es die Textur verbessert. Wenn du alle Zutaten gefroren mixst und etwas weniger Flüssigkeit nimmst, entsteht eine löffelbare Smoothie-Bowl. Wer es traditioneller mag, findet im Prinzip dieselbe Idee in der indischen goldenen Milch wieder, nur warm statt kalt. Der Smoothie ist gewissermaßen die sommerliche Weiterentwicklung dieses jahrhundertealten Kurkuma-Getränks.

In drei Schritten zum Smoothie

1

Vorbereiten? Mango schälen und würfeln, Ingwer schälen, Banane schälen. Für die kühle Variante Obst vorab einfrieren.

2

Mixen? Alle Zutaten inklusive Pfefferprise in den Mixer geben und 20 bis 30 Sekunden cremig pürieren.

3

Abschmecken? Mit Limettensaft und etwas Süße balancieren, sofort frisch genießen, solange Vitamine und Farbe leuchten.

02 · Kurkuma

Was macht Kurkuma im Smoothie so besonders?

Kurkuma (Curcuma longa) verdankt seine sonnengelbe Farbe einer Gruppe von Pflanzenstoffen, den Curcuminoiden. Der wichtigste davon ist Curcumin, das rund 75 Prozent der Curcuminoide ausmacht (El-Saadony et al., 2023). Je nach Erntesaison enthält Kurkuma zwischen 3 und 8 Prozent Curcumin im Trockengewicht, ein gestrichener Teelöffel Pulver (etwa 3 g) liefert damit ungefähr 30 bis 90 mg Curcumin. Curcumin ist eine der meistuntersuchten Natursubstanzen überhaupt: In der Datenbank PubMed sind dazu über 13.000 Studien verzeichnet (Examine.com, 2026). In der ayurvedischen Tradition wird Kurkuma bereits seit über 4.000 Jahren verwendet, schriftlich erwähnt schon im Atharva Veda. Wer tiefer in die Substanz eintauchen will, findet die Details in unserem Beitrag zur Kurkuma-Wirkung.

Wichtig zu wissen: Curcumin ist von Natur aus schwer für den Körper verfügbar. Ohne Hilfsstoffe liegt die orale Bioverfügbarkeit bei unter 1 Prozent (Prasad et al., 2014). Der Grund ist eine kurze Halbwertszeit von nur rund 1,7 Stunden und ein schneller Abbau in der Leber, der etwa 99 Prozent des Curcumins inaktiviert (Naimi et al., 2024). Genau deshalb sind die richtigen Begleiter im Smoothie so entscheidend: schwarzer Pfeffer und Fett. Beides erklären wir in den nächsten Abschnitten. Als reines Küchengewürz im Smoothie bleibt Kurkuma dabei unkompliziert und bis 7 g pro Tag unbedenklich (Verbraucherzentrale, 2026).

03 · Mango

Was steckt in einer reifen Mango?

Die Mango ist mehr als nur die süße Basis des Smoothies. Pro 100 g Fruchtfleisch liefert sie 36,4 mg Vitamin C, 640 µg Beta-Carotin und 169 mg Mangiferin bei rund 60 kcal (Lebaka et al., 2021). Eine Tasse frische Mango (etwa 165 g) deckt damit rund zwei Drittel des täglichen Vitamin-C-Bedarfs bei weniger als 100 kcal (Healthline, 2025). Vitamin C trägt zur normalen Funktion des Immunsystems bei, das ist ein von der EFSA zugelassener Nährstoffhinweis. Dazu kommt Kalium mit etwa 277 mg pro Tasse. Die leuchtende Farbe und die natürliche Süße machen die Mango zum idealen Partner für das eher erdig-bittere Kurkuma.

Alle Zutaten vor dem Mixen: Mangospalten, Kurkuma- und Ingwerwurzel, schwarze Pfefferkörner und Pflanzenmilch.
Alle Zutaten vor dem Mixen: Mangospalten, Kurkuma- und Ingwerwurzel, schwarze Pfefferkörner und Pflanzenmilch.

In Sri Lanka hat die Mango eine lange Geschichte und einen festen Platz im Anbau. Auf rund 28.372 Hektar wachsen Sorten wie Karthakolomban, Betti und Vellaicolomban, mit zwei Erntegipfeln pro Jahr von April bis Juli und von Oktober bis Januar (Idirisinghe, 2024). Weltweit wurden 2023 etwa 61 Millionen Tonnen Mango geerntet, Indien führt mit rund 43 Prozent (FAO, 2024). Wir kennen die Anbauregionen aus eigener Erfahrung: Die Verbindung von tropischer Frucht und Gewürz ist in Südasien Alltag, nicht Trend. Für unsere Gewürze pflegen wir direkte Handelsbeziehungen zu Kooperativen, deren Felder wir persönlich besucht haben, wie wir in unserem Überblick zu Gewürzen aus Sri Lanka beschreiben.

04 · Pfeffer

Warum gehört schwarzer Pfeffer in den Smoothie?

Eine einzige Prise schwarzer Pfeffer ist der wichtigste Hebel im ganzen Rezept. In der bekannten Humanstudie von Shoba und Kollegen (1998) erhöhte die Kombination von 20 mg Piperin mit 2 g Curcumin die Bioverfügbarkeit des Curcumins um 2.000 Prozent gegenüber Curcumin allein, erst dadurch wurden im Blut überhaupt messbare Werte erreicht. Piperin, der Scharfstoff des Pfeffers, bremst den schnellen Abbau des Curcumins in Leber und Darmwand. Ohne diesen Begleiter würde der größte Teil des Curcumins ungenutzt ausgeschieden. Für den Smoothie reicht eine kleine Prise vollkommen, geschmacklich fällt sie neben Mango und Ingwer kaum auf.

Bioverfügbarkeit im Vergleich: Kurkuma ohne schwarzen Pfeffer wird kaum aufgenommen, mit Piperin steigt die Aufnahme deutlich.
Bioverfügbarkeit im Vergleich: Kurkuma ohne schwarzen Pfeffer wird kaum aufgenommen, mit Piperin steigt die Aufnahme deutlich.

Wir empfehlen, den Pfeffer frisch zu mahlen, weil das ätherische Öl und damit auch das Piperin nach dem Mahlen schnell verfliegt. Unseren schwarzen Pfeffer beziehen wir aus dem Hochland Sri Lankas, wo das feuchtwarme Klima besonders aromatische Körner hervorbringt. Wer den Effekt gezielt nutzen möchte, kombiniert Kurkuma und Pfeffer auch in einem Ingwer-Kurkuma-Shot. Mehr Auswahl an ganzem und gemahlenem schwarzem Pfeffer aus Direktimport findest du in unserem Shop. So wird aus einer banalen Prise der entscheidende Unterschied zwischen einem hübschen gelben Drink und einem durchdachten Rezept.

05 · Kombination

Warum sollte man Kurkuma mit Fett und Ingwer kombinieren?

Curcumin ist fettlöslich, deshalb braucht es im Smoothie etwas Fett, um besser aufgenommen zu werden. Lipidbasierte Systeme wie Kokosmilch, Hafermilch mit etwas Öl oder ein Teelöffel Kokosöl verbessern die Resorption erheblich (Naimi et al., 2024). Genau das ist ein Vorteil des Smoothie-Formats gegenüber reinem Wasser: Die Pflanzenmilch liefert das Fett gleich mit. Prasad und Kollegen (2014) nennen neben Piperin und Nanoemulsionen ausdrücklich lipidbasierte Träger als einen der vier Hauptwege, die geringe Bioverfügbarkeit von Curcumin zu verbessern. Eine Prise Pfeffer plus die Fettbasis aus der Pflanzenmilch deckt also gleich zwei dieser Mechanismen ab.

Auch der Ingwer im Rezept ist mehr als ein Geschmacksgeber. In einer Laboruntersuchung (Zhou et al., 2022) hemmte die Kombination von Ingwer und Kurkuma im Verhältnis 5:2 den Entzündungsbotenstoff IL-6 stärker als jede Komponente allein, der gemessene Kombinationsindex von 0,23 deutet auf ein synergistisches Zusammenspiel hin. Das ist Grundlagenforschung im Labor und kein Heilversprechen, zeigt aber, warum die klassische Dreierkombination aus Kurkuma, Ingwer und Pfeffer in vielen Kulturen Tradition hat. Gingerole geben dem Ingwer seine charakteristische Schärfe und runden die fruchtige Süße der Mango angenehm ab.

06 · Forschung

Was zeigt die Forschung zu Kurkuma wirklich?

Bei Kurkuma lohnt ein nüchterner Blick auf die Studienlage statt auf Werbeversprechen. Eine Umbrella-Meta-Analyse über zehn Studien mit 5.870 Teilnehmern fand einen statistisch signifikanten Effekt von Curcumin-Supplementen auf Entzündungsmarker wie CRP, IL-6 und TNF-alpha (Naghsh et al., 2023). Auf molekularer Ebene wird untersucht, wie Curcumin den Signalweg NF-kB beeinflusst (Liu et al., 2025) und auf Enzyme wie COX-2 wirkt (Hewlings und Kalman, 2017). Wichtig zur Einordnung: Viele dieser Ergebnisse stammen aus Studien mit hoch dosierten Supplementen, nicht aus der Küchenmenge im Smoothie.

Unser Weg bei MrCOLOMBO

Wir verstehen den Smoothie als leckeres Frühstück mit einem hochwertigen Gewürz, nicht als Medizin. Wer sich für die wissenschaftlichen Mechanismen interessiert, findet eine ausführliche, HCVO-konforme Einordnung in unserem Beitrag zur Kurkuma-Wirkung.

Verbraucherschützer mahnen zu Realismus: Für viele beworbene Wirkungen am Menschen fehlen belastbare Nachweise, und 88 Prozent von 86 getesteten Curcumin-Supplementen zeigten Mängel (Verbraucherzentrale, 2026). Ein Gericht untersagte zudem die Bezeichnung Immun-Smoothie für ein Kinderprodukt als unzulässigen Health Claim (foodwatch, 2026). Wir formulieren deshalb bewusst vorsichtig: Kurkuma kann ein wertvoller Bestandteil einer abwechslungsreichen Ernährung sein, ersetzt aber keine ausgewogene Kost und keine medizinische Beratung.

07 · Frühstück

Eignet sich ein Smoothie als Frühstück?

Als gelegentliches Frühstück ist ein selbstgemachter Frucht-Smoothie eine sinnvolle Wahl. Frucht-Smoothies haben einen niedrigen glykämischen Index von 36 bis 39 und eine moderate glykämische Last von etwa 9,7 bis 11,4 (Saltaouras et al., 2019). Auch nach dem Pürieren bleiben noch rund 17 Prozent der Ballaststoffe erhalten, anders als beim klaren Saft. Damit das Frühstück länger sättigt, empfiehlt es sich, Obst mit einer Eiweißquelle und gesunden Fetten zu kombinieren (ÖKO-TEST, 2024), zum Beispiel mit Seidentofu, griechischem Joghurt oder Hanfsamen.

Kriterium Selbstgemacht Fertig aus der Flasche
Frische Zutaten frei wählbar Ja Nein
Zuckergehalt kontrollierbar Ja Nein
Preis pro Liter günstig 3,45 bis 10,15 €

Ein Wort zur Einordnung: Die DGE zählt Smoothies maximal als eine Portion Obst und Gemüse pro Tag und bevorzugt ganze Früchte, weil beim Pürieren Ballaststoffe verloren gehen und das Sättigungsgefühl geringer ausfällt (DGE, 2024). Ein Smoothie ersetzt also nicht die empfohlenen fünf Portionen am Tag, kann aber eine davon abdecken. Im Test der Stiftung Warentest (2021) überzeugten nur 6 von 25 fertigen Smoothies, was die selbstgemachte Variante umso attraktiver macht. Frisch gemixt weißt du genau, was drin ist, und kannst die Süße selbst dosieren.

08 · Qualität

Worauf solltest du beim Kurkuma-Kauf achten?

Die Qualität des Kurkumas entscheidet über Farbe, Aroma und Reinheit des Smoothies. Ein Labortest von ÖKO-TEST (2022) prüfte 19 Kurkuma-Pulver, und nur eines schnitt mit sehr gut ab: In 16 von 19 Produkten fanden sich stark erhöhte Mineralölkohlenwasserstoffe, ein Bio-Produkt enthielt sogar verbotenes Ethylenoxid. Auch der Curcumin-Gehalt schwankt enorm, in einer Analyse handelsüblicher Pulver zwischen 0,58 und 3,14 Prozent bei einem Mittelwert von nur 1,51 Prozent (Tayyem et al., 2006). Bio-Ware reduziert das Pestizidrisiko, ist aber kein Garant gegen Mineralöl. Unser Bio Kurkuma aus der Region Jaffna im Norden Sri Lankas ist EU-Bio-zertifiziert und kommt ohne Zwischenhändler direkt zu uns.

Checkliste für guten Kurkuma

1

Leuchtende Farbe? Tiefes Sonnengelb spricht für hohen Curcumin-Gehalt, blasses Pulver oft für Streckung oder Alter.

2

Herkunft klar deklariert? Eine konkrete Anbauregion ist ein gutes Zeichen, anonyme Mischware eher nicht.

3

Bio-Siegel vorhanden? EU-Bio senkt das Pestizidrisiko und steht meist für strengere Kontrollen.

Frisch gemahlene Ware vom Direktimporteur enthält in der Regel mehr Curcumin als lange gelagerte Supermarktpulver. Du erkennst frisches Kurkuma am intensiven, leicht harzigen Duft und an der Farbe, die beim Mixen sofort kräftig durchschlägt. Wer Wert auf Reinheit und einen nachvollziehbaren Ursprung legt, ist mit zertifizierter Bio-Ware gut beraten. Unser gesamtes Sortiment an Kurkuma stammt aus Sri Lanka, wo wir die Felder und Verarbeitungsbetriebe persönlich kennen. So landet im Smoothie ein Gewürz, dessen Weg vom Feld bis ins Glas lückenlos dokumentiert ist.

09 · Sicherheit

Wie viel Kurkuma am Tag ist unbedenklich?

Für die Küchenmenge im Smoothie musst du dir keine Sorgen machen. Das Bundesinstitut für Risikobewertung und die EFSA nennen eine gesundheitlich akzeptable Tagesdosis (ADI) von 3 mg Curcumin pro Kilogramm Körpergewicht (BfR, 2021; EFSA, 2014). Für eine 70 kg schwere Person entspricht das etwa 200 mg Curcumin oder rund 7 g Kurkumapulver pro Tag (Verbraucherzentrale, 2026). Ein Teelöffel im Smoothie liegt mit etwa 3 g deutlich darunter. Kritisch sind dagegen hoch dosierte Nahrungsergänzungsmittel: Das BfR warnt, dass deren ADI leicht überschritten wird und es vereinzelt zu Leberproblemen kam.

Wichtig

Dieser Artikel dient der Information und ersetzt keine medizinische Beratung. Wer Blutverdünner einnimmt, Gallensteine hat, schwanger ist oder regelmäßig große Mengen Kurkuma verzehren möchte, sollte das vorab mit Arzt oder Apotheker besprechen. Bei gesundheitlichen Fragen wende dich an medizinisches Fachpersonal.

Auch beim Pfeffer gilt Maß halten: Über Supplemente empfiehlt sich nicht mehr als 2 mg isoliertes Piperin pro Tag (BfR, 2021). Die kleine Prise frisch gemahlenen Pfeffers im Smoothie liegt weit unter dieser Schwelle und ist völlig unproblematisch. Als Faustregel gilt: Kurkuma und Pfeffer als Gewürze in normaler Verzehrmenge sind unbedenklich, hoch dosierte Extrakte und Kapseln gehören dagegen in fachkundige Hände. Wer den Smoothie zum gelegentlichen Frühstück macht, bleibt mühelos im sicheren Bereich.

Fazit

Lohnt sich der Mango-Kurkuma-Smoothie als Sommer-Frühstück?

Der Mango-Kurkuma-Smoothie verbindet ein schnelles, sommerliches Frühstück mit einem durchdachten Gewürzeinsatz. Die süße Mango liefert Vitamin C und eine leuchtende Farbe, Kurkuma bringt das wertvolle Curcumin, und die kleine Prise schwarzer Pfeffer macht es überhaupt erst gut verfügbar (Shoba et al., 1998). Entscheidend sind die Details: frische, hochwertige Zutaten, etwas Fett aus Pflanzenmilch und eine ehrliche Erwartungshaltung ohne übertriebene Heilversprechen. So wird aus fünf einfachen Zutaten ein Frühstück, das schmeckt und Spaß macht. Wenn du mit guten Gewürzen starten willst, findest du unser direkt importiertes Sortiment aus Sri Lanka im Shop - der Button unten bringt dich direkt hin. Guten Appetit und einen goldenen Sommer.

Häufige Fragen

Was du über den Kurkuma-Smoothie wissen solltest.

Die häufigsten Fragen rund um das Mango-Kurkuma-Rezept - kurz und klar beantwortet.

Das Piperin im schwarzen Pfeffer erhöht die Aufnahme von Curcumin laut einer Humanstudie um bis zu 2.000 Prozent (Shoba et al., 1998). Ohne Pfeffer wird das meiste Curcumin ungenutzt ausgeschieden. Eine kleine Prise genügt und ist geschmacklich kaum wahrnehmbar.
Am besten zusammen mit einer Prise schwarzem Pfeffer und etwas Fett, etwa aus Pflanzenmilch oder Kokosöl. Curcumin ist fettlöslich und schlecht wasserlöslich, deshalb verbessert die Fettbasis im Smoothie die Aufnahme zusätzlich (Prasad et al., 2014).
Der ADI liegt bei 3 mg Curcumin pro Kilogramm Körpergewicht, für 70 kg also etwa 200 mg oder rund 7 g Pulver täglich (BfR, 2021; Verbraucherzentrale, 2026). Ein Teelöffel im Smoothie (etwa 3 g) liegt klar darunter. Hoch dosierte Supplemente sind kritischer zu sehen.
Wer Blutverdünner einnimmt, Gallensteine hat oder schwanger ist, sollte größere Kurkuma-Mengen mit Arzt oder Apotheker abklären. Die Gewürzmenge im Smoothie gilt als unbedenklich, hoch dosierte Extrakte können dagegen Wechselwirkungen haben.
Ja, gefrorene Mango ist sogar ideal. Sie macht den Smoothie ohne Eiswürfel cremig und kühl, ohne ihn zu verwässern. Fünf von acht Rezepten empfehlen Tiefkühlobst. Mit komplett gefrorenen Zutaten entsteht eine löffelbare Smoothie-Bowl.
Als gelegentliches Frühstück ja, besonders kombiniert mit einer Eiweißquelle wie Tofu oder Joghurt und etwas Fett für längere Sättigung (ÖKO-TEST, 2024). Die DGE zählt Smoothies aber nur als eine Portion Obst pro Tag und bevorzugt ganze Früchte (DGE, 2024).
An der leuchtend sonnengelben Farbe, einem intensiven, leicht harzigen Duft und einer klar deklarierten Herkunft. Ein ÖKO-TEST (2022) fand in 16 von 19 Pulvern erhöhtes Mineralöl, weshalb zertifizierte Bio-Ware aus nachvollziehbarem Anbau zu bevorzugen ist.
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Quellen & Nachweise
  • Shoba, G., Joy, D., Joseph, T. et al. (1998): Influence of piperine on the pharmacokinetics of curcumin in animals and human volunteers. Planta Medica, 64(4), 353-356.
  • Lebaka, V. R., Wee, Y. J., Ye, W., Korivi, M. (2021): Nutritional Composition and Bioactive Compounds in Three Different Parts of Mango Fruit. Int. J. Environ. Res. Public Health, 18(2), 741.
  • El-Saadony, M. T., Yang, T., Korma, S. A. et al. (2023): Impacts of turmeric and its principal bioactive curcumin on human health. Frontiers in Nutrition, 9, 1040259.
  • Prasad, S., Tyagi, A. K., Aggarwal, B. B. (2014): Recent developments in delivery, bioavailability, absorption and metabolism of curcumin. Cancer Research and Treatment, 46(1), 2-18.
  • Naimi, M., Valizadeh, A. et al. (2024): Enhancing the Bioavailability and Bioactivity of Curcumin for Disease Prevention and Treatment. Antioxidants, 13(3), 331.
  • Zhou, X., Afzal, S., Wohlmuth, H. et al. (2022): Synergistic Anti-Inflammatory Activity of Ginger and Turmeric Extracts. Molecules, 27(12), 3877.
  • Naghsh, N., Musazadeh, V. et al. (2023): Profiling Inflammatory Biomarkers following Curcumin Supplementation: An Umbrella Meta-Analysis of Randomized Clinical Trials. Evidence-Based Complementary and Alternative Medicine, 2023.
  • Hewlings, S. J., Kalman, D. S. (2017): Curcumin: A Review of Its Effects on Human Health. Foods, 6(10), 92.
  • Liu, M., Wang, J., Song, Z., Pei, Y. (2025): Regulation mechanism of curcumin mediated inflammatory pathway and its clinical application: a review. Frontiers in Pharmacology, 2025.
  • Saltaouras, G., Shaw, P. K., Fraser, A. C. et al. (2019): Glycaemic index, glycaemic load and dietary fibre characteristics of two commercially available fruit smoothies. Int. J. Food Sci. Nutr., 70(1), 116-123.
  • Tayyem, R. F., Heath, D. D., Al-Delaimy, W. K., Rock, C. L. (2006): Curcumin content of turmeric and curry powders. Nutrition and Cancer, 55(2), 126-131.
  • BfR (2021): Curcumin in Nahrungsergänzungsmitteln. BfR-Stellungnahme Nr. 040/2021.
  • EFSA ANS Panel (2014): Refined exposure assessment for curcumin (E 100). EFSA Journal, 12(10), 3876.
  • Verbraucherzentrale (2026): Kurkuma: Fakten und Mythen. Klartext Nahrungsergänzung.
  • Stiftung Warentest (2021): Smoothies im Test: Bunt, fruchtig und selten gut. test.de, März 2021.
  • ÖKO-TEST (2022): Kurkuma: Labor findet Mineralöl und Pestizide in Gewürzpulvern. November 2022.
  • DGE (2024): Gut essen und trinken - neue lebensmittelbezogene Ernährungsempfehlungen für Deutschland.
  • Idirisinghe, C. (2024): Seasonal Swings in Sri Lanka's Mango Market. IPS Sri Lanka, Talking Economics.
  • FAO (2024): Major Tropical Fruits Market Review - Preliminary Results 2023.
  • Healthline (2025): Mango: Nutrition, Health Benefits, and How to Eat It. Aktualisiert Juni 2025.
  • Examine.com (2026): Curcumin: Benefits, Dosage, and Side Effects. Aktualisiert Mai 2026.
  • ÖKO-TEST (2024): Gesundes Frühstück: Diese drei einfachen Rezepte sind unschlagbar.
  • FitTasteTic / Zeschke, J. (2024): Golden Sun Smoothie - fruchtiger Kurkuma-Smoothie. Nährwert- und Zubereitungsangaben.
  • foodwatch (2026): Gesundheitsschwindel - unzulässige Health Claims bei Lebensmitteln und Influencer-Werbung.

Zuletzt aktualisiert: Juni 2026

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